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Produzent

Asociación Centro Cultural y Artesanal - POP ATZIAK

Gründung
1988
Ort
San Cristobál (Sitz)
Produzenten
rund 175
Untergruppen
mehrere Dorfgemeinschaften
Frauenanteil
über 80 %
Produkte
handgewebte Baumwoll-Textilien
Produzentennummer
124654

Die Organisation
Während des jahrelangen Bürgerkriegs in Guatemala war die indigene Bevölkerung systematischen Verfolgungen und Ermordungen ausgesetzt. Seit Kriegsende (1996) hat sich ihre soziale und wirtschaftliche Lage nur ansatzweise gebessert. Armut und Analphabetismus verschärfen die Diskriminierung, der sie weiterhin unterliegen. Zahlreiche Selbsthilfegruppen, die bereits während des Krieges unter äusserst schwierigen Verhältnissen entstanden waren, setzen sich heute auch auf politischer Ebene für die Anerkennung der Rechte der Maya-Völker ein. Dazu gehört ein als Vereinigung eingetragenes „kulturelles und handwerkliches Zentrum“, das Ende der 1980er Jahre im abgelegenen nordwestlichen Hochland gegründet wurde. Hauptziel ist es, die 44 Mitglieder sowie, falls genügend Aufträge vorliegen, weitere 130 HandwerkerInnen bei der Vermarktung von traditionellen, handgewebten Baumwolltextilien zu unterstützen. Gleichzeitig werden Ausbildungskurse und Gemeinschaftsprojekte (z. B. Wiederaufforstungen) durchgeführt. Pop Atz’iaq bedeutet in der Quiché-Sprache «gewebte Geschichte». Der Vereinigung geht es in erster Linie um die Würdigung der jahrhundertealten Kultur der Maya, bzw. um die Wahrung und Stärkung ihrer Identität. So sorgt sie z. B. für ein zweisprachiges Schul- und Alphabetisierungsprogramm (auf Quiché und Spanisch); ferner hat sie in San Cristobál ein kleines Textilmuseum eröffnet.

Das Produkt
claro fair trade führt nebst Bébétragtüchern verschiedene Hängematten aus reinem, farbechtem Baumwollgarn (Waschprogramm 40° C). Alle Artikel sind handgefertigt und garantiert frei von schädlichen AZO-Farben. Für die Bébétragtücher verwenden die ProduzentInnen die traditionellen, schmalen Hüftwebstühle, für die Hängematten hingegen Pedalwebstühle.

Die Auswirkungen des fairen Handels
- Verbesserung der Lebensbedingungen der indigenen Dorfbevölkerung
- Bildungsmassnahmen, insbesondere für Frauen
- Aufwertung der traditionellen Webkunst
- Förderung der vielfältigen Maya-Kulturen und Sprachen

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